Artikel getaggt mit "Computer"

Evernote

Gepostet am 19. Jun 2011 | Keine Kommentare

Nachdem ich letzte Woche ja schon von Genie Timeline geschwärmt habe, kommt hier die nächste Software-Empfehlung von mir. Es geht um Evernote, ein cross-platform Notizprogramm.


Evernote läuft auf Windows PCs und Macs sowie auf fast allen mobilen Geräten, wie iPhone, iPod touch, iPad, Android, Palm, Blackberry etc. Die Idee dahinter ist einfach, aber genial: Alle Notizen, die man im Programm speichert, werden autmatisch in die cloud (um mal das neueste Modewort zu verwenden) geladen und mit allen anderen Geräten synchronisiert. Wenn mir also unterwegs einfällt, dass ich noch dieses oder jenes erledigen muss, mache ich mir auf dem Handy eine Notiz in Evernote und habe diese dann automatisch zu Hause auf dem Computer. Dabei ist Evernote nicht auf reine Textnotizen beschränkt, sondern man kann auch Fotos und Sprachmemos “notieren” und diese (z.B. auf dem iPhone mittels GPS) mit Ortsangaben versehen. Das ganze sieht auf dem PC dann beispielsweise so aus:


Das Programm sieht ein bisschen so aus, wie die Vertikalansicht mancher eMail-Clients. Links hat man die grobe Übersicht, in welcher man – wie bei mir z.B. “Uni” – unterschiedliche Notizbücher anlegen kann. Hier finden sich auch gelöschte Notizen und die Rubrik Schlagwörter, mit Hilfe derer sich Notizen besser ordnen und später über die Suchfunktion schneller finden lassen. In der mittleren Spalte wird dann das gerade gewählte Notizbuch angezeigt und ganz rechts kann man eine einzelne Notiz – hier gerade eine Literaturrecherche – ansehen. Die Notizen lassen sich mehr oder weniger frei formatieren, auch Hyperlinks sind möglich. Wie man sieht lassen sich sogar Bilder in die Notiz einfügen bzw. werden automatisch eingefügt, wenn man den Inhalt einer Webseite als Notiz speichert.

Auf dem iPhone (hier mal stellvertretend für alle mobilen Geräte) sieht das ganze sehr ähnlich aus, allerdings wird aus Platzgründen immer nur eine Spalte des Hauptprogramms dargestellt. Anbei mal obige Notizen auf dem iPhone. Ein Tap auf die jeweilige Notiz zeigt diese dann vollständig an.


Unten findet sich, wie bei fast allen iPhone Apps, eine Art Navigation, welche weitgehend der linken Spalte der Windows-Version entspricht. Über das große blaue Plus-Symbol lassen sich neue Notizen erstellen, was einen dann zu folgendem Bildschirm führt:


Hier kann man zunächst auswählen, in welchem Notizbuch die Notiz gespeichert werden soll, und ob ein Bild (bestehend oder neu) oder eine Sprachnotiz aufgenomen werden soll. Auch Schlagwörter sowie Standortangaben lassen sich hier vornehmen. Mit einem Tap auf das kleine Tastatur-Icon wandeln sich die grauen Felder in die gewohnte iPhone-Tastatur um und man kann seine Notiz verfassen.

So weit so gut, ich habe Evernote (was ja bei Leibe keine brandaktuelle Neuigkeit ist) schon länger auf dem PC und auf dem iPhone installiert und auch ab und an (mehr oder minder regelmäßig) verwendet. Was es in meinen Augen jetzt aber zu einer der praktischsten Apps überhaupt macht ist der Evernote Web Clipper. Dabei handelt es sich um eine Extension für alle handelsüblichen Internetbrowser (Firefox, Safari, Chrome, IE), welche ein kleines Evernote-Icon in der Symbolleiste des Browsers plaziert.


Mit Hilfe dieses Icons lassen sich ganze Webseiten bzw. der gerade auf einer Seite markierte Text (und auch Bilder, wie wir oben gesehen haben) mit einem Klick als Notiz zu Evernote hnizufügen. Somit kann man sich Inhalte aus dem Web, seien das nun interessante News, Kochrezepte oder, wie in meinem Fall, Literaturangaben aus einer Datenbank blitzschnell und ohne größere Umwege auf den heimischen PC und das Handy ziehen. Genial.

Das Beste noch zum Schluss: Evernote ist komplett kostenlos. Es gibt allerdings eine kostenpflichtige Premiumversion ($5 im Monat oder $45 im Jahr), welche folgende Vorteile bietet: 1GB statt nur 60MB pro Monat Traffic für Notizen und Dateien, Upload aller Dateitypen statt nur Bild-, Ton-, Handschrift- und PDF-Dateien erlaubt, besserer Support, Texterkennung auch in PDFs sowie Werbefreiheit (wobei mir selbst in der kostenlosen Version keine großartige Werbung aufgefallen ist). Wer’s wirklich viel und insbesondere für Bilder nutzt mag beim Traffic an die Grenzen der kostenlosen Version stoßen, für mich (der ich fast ausschließlich Text synchronisiere) waren die 60MB/Monat bisher absolut ausreichend.

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Backup-Software: Genie Timeline

Gepostet am 9. Jun 2011 | Keine Kommentare

Ich bin bzw. war schon längere Zeit auf der Suche nach einer vernünftigen und vor allem bequemen und “wartungsarmen” Backup-Lösung. Mir ist wichtig, dass meine Fotos, Dokumente etc. möglichst schnell nach Erstellung gesichert werden, und das bitte ohne, dass ich ständig die Backup-Software starten muss. Habe mir daher die üblichen Verdächtigen wie beispielsweise Acronis TrueImage mal angesehen und bin am Ende bei der Windows-eigenen Sicherung hängengeblieben. Viel mehr als die können kommerzielle Backup-Programme nämlich auch nicht: In definierten Abständen vorher festgelegte Ordner kopieren. Was mich daran immer gestört hat ist das folgende “Regen oder Traufe” Problem. Entweder ich wähle ein möglichst kurzes Backup-Intervall, zum Beispiel einmal täglich, dann habe ich meine Daten immer auf dem aktuellsten Stand, das geht aber zu Lasten der Benutzbarkeit, da die Backup-Kopiervorgänge immer signifikante Leistungseinbußen bei der Bildbearbeitung etc. bedeuten. Oder aber ich wähle einen Zeitabstand für die Backups, der möglichst wenig mit meiner Arbeit am Computer konfligiert, meinetwegen einmal pro Woche am Sonntagabend, dann habe ich aber das Problem, dass. 1. der PC in der Zeit laufen muss und 2. meine Daten nur in recht großen Abständen gesichert werden.


Genie Timeline geht nun einen etwas anderen Weg und umgeht damit die beiden obigen Probleme: Ähnlich wie Apples TimeMachine (glückliche Mac-Benutzer, die das frei Haus bekommen) erstellt es nicht komplette Backup-”Blöcke” zu bestimmt festgelegten Zeiten, sondern überwacht permanent die Veränderungen an den zu sichernden Daten (i.d.R. vorher festgelegte Laufwerke oder Ordner). Wenn Dateien hinzugekommen sind oder verändert wurden merkt Genie Timeline dies und sichert die neuen Dateien. Beim ersten Mal muss man natürlich einmal alles komplett kopieren, danach läuft es permanent im Hintergrund und sichert (übrigens recht ressourcenschonend) die Änderungen. Den aktuellen Status des Backups kann man sich im Programm anzeigen lassen, über den sogenannten “Timeline Explorer” kann man sich auch den Stand des Backups zu einer bestimmten Zeit/an einem bestimmten Tag ansehen.


Einen Nachteil hat diese Art der Sicherung natürlich: Wenn ich ein normales Backup-Programm verwende, kann ich mehrere Backup-Versionen parallel halten, so dass ich Zugriff auf unterschiedliche Dateiversionen habe oder auf Dateien, die ich vor einiger Zeit schon gelöscht habe. Dies ist bei Genie Timeline nur eingeschränkt (aber immerhin!) möglich. Ich persönlich kann aber damit leben, und mir ist die unkomplizierte und vor allem ständig aktualisierte Art des Backups von Genie Timeline lieber als ein Programm, dass nur alle paar Tage sichert und dann gigabyteweise Daten schaufeln muss. Ein weiterer Nachteil: Genie Timeline kostet ein paar Euro, der Preis ist aber absolut vertretbar und die Sicherheit meiner Daten ist mir das schon wert. Wer’s ausprobieren möchte: Es gibt eine uneingeschränkt nutzbare Testversion, mit welcher man das Programm für 30 Tage ausprobieren kann. Ich kann’s jedenfalls nur empfehlen.

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Mein Wunschzettel

Gepostet am 18. Nov 2010 | 2 Kommentare

Habe in den letzten Wochen mal meinen Wunschzettel auf amazon.de durchgesehen und aktualisiert. Der Wunschzettel ist weniger als “Einkaufsliste” um mich zu beschenken gedacht, ich nutze ihn viel mehr als eine Art Gedächtnisstütze. Immer wenn ich etwas haben will, es mir aber (jetzt *hust*) nicht leisten kann, suche ich es auf Amazon.de raus und packe es auf den Wunschzettel. So habe ich eine stets aktuelle Liste mit Dingen, die ich mir eventuell irgendwann mal kaufen will. Natürlich habe ich auch nie was dagegen, wenn tatsächlich mal jemand etwas vom Wunschzettel kauft und mir schenkt :-)

Ich will einfach mal ein paar Sachen von meinem Wunschzettel vorstellen und erklären, warum ich sie gerne hätte, für was sie gut sind, und worin sie sich vielleicht von ähnlichen Dingen, die ich schon habe, unterscheiden.

Zusätzliche 4GB RAM

Grundsätzlich kann man nie genug Arbeitsspeicher haben. Das gilt insbesondere bei der Bearbeitung von RAW-Dateien.  Ich merke bei der Retusche von Bildern in Lightroom deutlich, wie mein PC an seine Grenzen stößt, wenn man intensiv den Korrekturpinsel oder den Verlaufsfilter nutzt. Durch eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers sollte das Bearbeiten von Fotos einfach etwas flüssiger und flotter gehen.

HP LP 2275w Monitor

Ein besserer Monitor wäre wünschenswert, da er einen größeren Farbraum darstellen kann. D.h. man kann auf einem solchen Monitor noch zwischen “ganz schwarz” und “fast ganz schwarz” unterscheiden, wo ein anderer (schlechterer) Bildschirm nur noch “schwarz” darstellt. Das ist für die Retusche von Bildern wichtig, da sich solche Unterschiede beim Druck von Fotos ganz böse rächen können. Passt man nämlich hier nicht auf, kann es sein, dass auf dem gedruckten Bild plötzlich jede Menge Bearbeitungsspuren (z.B. Pinselstriche und runde Stempelflecken) zu sehen sind, welche man auf dem “schlechten” Monitor nicht erkennen konnte. Dies liegt an der verwendeten Panel-Technologie: Bessere Monitore setzen auf IPS- oder (S)PVA-Panels, günstigere Monitore haben meist TN-Panels verbaut. Erstere stellen nicht nur mehr Farben dar, sie sind auch blickwinkelstabiler. D.h. auch wenn ich schräg vor dem Bildschirm sitze, sehe ich alle Farben so, wie sie sein sollen. Bei einem Monitor mit TN-Panel verändern sich Farben und Helligkeit teilweise dramatisch, wenn ich nur ein wenig schräg auf den Bildschirm schaue – auch das ein bei der Bildbearbeitung höchst unerwünschter Effekt.

Wacom Bamboo Pen Grafiktablett

Ein Grafiktablett hat gegenüber der Maus den großen Vorteil, dass man den Cursor beim Retuschieren sehr viel genauer und intuitiver steuern kann. Bei der einfachen Anpassung von Tonwerten und Farben sowie beim Freistellen eines Bildes macht dies keinen großen Unterschied, fängt man aber mit Korrekturpinseln, Stempeln oder anderen “Freihandwerkzeugen” wie Nachbelichter und Abwedler an, ist die Maussteuerung teilweise schon sehr nervig. Mit dem Grafiktablett sind solche Korrekturen (vom richtigen Zeichnen und Malen am PC ganz abgesehen) viel natürlicher möglich.

Adobe Lightroom 3

Adobe Lightroom 3 ist der Nachfolger der von mir zur RAW-Konvertierung und ersten Bearbeitung verwendeten Software (Lightroom 2). In der Student & Teacher Edition ist das Programm sogar für relativ “wenig”  Geld (wenn man in den Dimensionen von Adobe-Produkten denkt) zu haben. Die relevantesten Verbesserungen gegenüber Lightroom 2 sind für meinen Geschmack die integrierte Objektivkorrektur, also das automatische Entzerren von Bildern sowie die deutlich verbesserte Rauschunterdrückung bei hohen ISO-Werten. Lightroom 2 geht beim Entrauschen relativ grob vor, wodurch viele Details verloren gehen. Lightroom 3 stellt hier einen enormen Entwicklungssprung dar: Bilder werden effektiver entrauscht, behalten aber dennoch selbst feine Details. Da ich regelmäßig mit hohen ISOs (z.B. 1600) fotografiere, wäre das eine enorme Hilfe.

Tamrac Expedition 5 Fotorucksack

Warum einen neuen Fotorucksack? Weil er mehr Platz bietet! Mein derzeitiger Rucksack ist ziemlich voll, und wenn noch ein bisschen Zubehör dazukommt, läuft er förmlich über. Der Tamrac Expedition bietet einfach deutlich mehr Raum (insbesondere auch mehr kleine Fächer für Zubehör wie Ball-Bungees, Gel-Folien, Reinigungszubehör, Funkauslöser etc.) und ist – da er ein kein Sling-Rucksack ist – auch noch angenehmer zu tragen als mein Slingshot von Lowepro. Daneben bietet er hintendrauf auch noch die Möglichkeit, ein Stativ zu befestigen, so dass man dieses bei einer Fototour bequem transportieren kann. Leider sind die Dinger so unverschämt teuer, sonst hätte ich schon längst einen…

Delamax Easy Folder Softbox 60×60

Die Delamax EasyFolder ist eine 60x60cm große Softbox, welche speziell für Systemblitzgeräte (also z.B. die Canon Speedlites) gebaut wurde. Der Die Softbox wird also nicht, wie bei normalen Studiosoftboxen, direkt am Blitz festgeschraubt (geht ja auch nicht, da ein Speedlite kein Bajonett vorne dran hat), sondern auf einer speziellen Halterung befestigt. Der Blitz leuchtet dann von hinten durch ein kleines Loch in die Box rein. Dadurch bleibt auch der optische Empfänger des Blitzes draußen, so dass man das Speedlite auch im drahtlosen E-TTL-Betrieb nutzen kann, wenn man möchte. Durch einen Kugelkopf ist die Softbox frei schwenk- und drehbar. Warum nun aber eine Softbox? Einen Durchlichtschirm habe ich ja bereits. Dieser macht das Licht vom Blitz schön weich – aber er streut es auch in alle Richtungen. Eine wirklich exakte Lichtsetzung (also die Bestimmung, wo Licht und wo Schatten sein soll) ist damit nicht wirklich möglich. Die Softbox hingegen erzeugt auch ein wunderbar weiches Licht, hat aber durch die überstehenden Ränder ein viel schärfer begrenztes Ausleuchtungsfeld. So kann man z.B. bei einem Portrait relativ genau festlegen, welche Körperteile Licht abbekommen, und welche eher im Schatten “versinken”.
Direkt einher mit der Softbox geht der nächste Punkt auf dem Wunschzettel:

Walimex Galgenstativ

Ein einfaches Galgenstativ. Im Gegensatz zu einem normalen Lampenstativ ermöglicht der Galgen es dem Fotografen, die Lichtquelle (z.B. o.g. Softbox) direkt über bzw. schräg über der fotografierten Person zu positionieren. Dies erweitert die Möglichkeiten der Lichtsetzung enorm. Außerdem kann man durch den Galgen das Stativ weiter vom Modell weg aufstellen und rückt der fotografierten Person nicht ganz so nah “auf die Pelle”. Rückblickend muss ich sagen, dass ich besser von Anfang an nur Galgenstative gekauft hätte, denn außer für ein stur geradeaus leuchtendes Fülllicht hat ein normales Lampenstativ kaum Verwendung, bzw. ein Galgenstativ kann alles andere besser. Aber nuja, man lernt nie aus.

Canon EF 35mm f/2 Objektiv

Das Canon EF 35/2 ist eigentlich ein Weitwinkelobjektiv, an (m)einer Crop-Kamera wird es von der Bildwirkung her ungefähr zu einer “Normalbrennweite” (entspricht ungefähr 56mm). Durch die große Blendenöffnung von f/2 bietet es sich in Situationen mit wenig Licht an und kann gut dazu verwendet werden, Personen oder Objekte freizustellen. Es ist zwar nur der “kleine Bruder” des qualitativ überragenden EF 35mm f/1.4 L und schon etwas betagt, aber dafür ist es ziemlich bezahlbar. Als “Normalobjektiv” bietet es sich für Portraits von kleinen Gruppen, Ganzkörperportraits von Einzelpersonen sowie Fotos von Personen mit ein wenig ‘Umgebung’ drumherum an. Könnte dann noch durch ne weitere Festbrennweite mit 20 oder 24mm Brennweite und ähnlich großer Blende für richtige Weitwinkelaufnahmen ergänzt werden. Wichtiger als mehr Brennweite ‘unten rum’ ist mir persönlich aber das folgende Objektiv:

Canon EF 85mm f/1.8 USM

Das Canon EF 85/1.8 ist die Portraitlinse schlechthin, und vermutlich die Linse mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis aller Canon-Objektive. Am Vollformat wird sie vor allem für Portraits ab der Hüfte verwendet, am Crop ist sie für Kopfportraits perfekt. Hat man etwas mehr Platz zur Verfügung, kann man sie natürlich auch an einer Crop-Kamera für Hüft- oder Ganzkörperportraits verwenden, daneben ist sie auf Grund ihrer riesigen Blendenöffnung und des schnellen USM-Autofokus auch für Hallensportarten wie z.B. Handball geeignet. Die Linse ist – vor allem wenn man den relativ günstigen Preis berücksichtigt – von der Abbildungsleistung her der Hammer. Sie liefert gestochen scharfe Bilder und ist perfekt, um Personen bzw. deren Gesichter freizustellen und den Hintergrund in einer schönen Unschärfe verschwinden zu lassen. Da sie meinen derzeitigen Objektivpark (wenn man bei drei Objektiven davon sprechen kann) da um sehr viel Lichtstärke erweitern würde, wo ich noch nichts lichtstarkes habe – im leichten Telebereich – steht sie momentan unangefochten auf Platz 1 der von mir gewünschten Objektive. Leider ist das Ding so gut, dass es 1) fast niemand verkauft und 2) der Gebrauchtpreis fast genauso hoch ist wie der Neupreis.
Kommen wir zum letzten und leider auch teuersten Punkt meines ‘Wunschzettels’:

Canon EOS 60D Kamera

Die Canon EOS 60D ist eine Kamera, die vor ihrer Veröffentlichung auf Grund ihrer technischen Daten von den meisten Benutzern sehr kritisch gesehen wurde. Das liegt weniger daran, dass die Kamera selbst schlecht wäre, als vielmehr daran, dass Canon mit der 60D die “Zweistelligen” neu am Markt positioniert hat. Traditionell standen die zweistelligen EOS-Kameras zwischen den Einsteiger-SLRs (450D, 500D, …) und den Profimodellen (1D, 5D). Mit Erscheinen der EOS 7D letztes Jahr war diese Position doppelt besetzt, wobei die 7D deutlich näher an den Profikameras war als die damals aktuelle 50D. Canon hat darauf reagiert und die 60D mehr in Richtung der Einsteigermodelle verschoben. Im Detail heißt das: Ein etwas kleineres Gehäuse als bei der 50D (dennoch größer als bei den Dreistelligen), Verzicht auf den Innenrahmen aus Magnesium, Verzicht auf den Joystick zur Menüsteuerung sowie eine geringere Anzahl an Knöpfen für diverse Einstellungen (diese müssen nun über Menüs aufgerufen werden) und ein etwas vereinfachtes oberes Display. Dafür hat die Kamera – völlig neu bei Canon-DSLRs – ein dreh- und schwenkbares Display bekommen. Geblieben ist der gute Autofokus mit neun Kreuzsensoren, außerdem hat die Kamera die aus der 7D bekannte digitale Wasserwaage bekommen. Ein weiteres “first” in der Serie der Zweistelligen: Die Kamera setzt auf SD(HC)-Karten zur Speicherung der Bilder. Warum hätte ich aber nun gerne diese Kamera, wo ich doch mit meiner guten alten 450D eigentlich recht zufrieden bin?

Zu allererst: Die High-ISO-Performance. Die 60D unterstützt nicht nur höhere ISO-Werte als die 1600 meiner 450D, die Bilder sehen bei diesen extrem hohen Empfindlichkeiten auch noch besser aus! Dies liegt nicht nur an der sicherlich enorm verbesserten Software in der Kamera, sondern vor allem auch am überarbeiteten Bildsensor, welcher über nahtlos aneinander anschließende Mikrolinsen verfügt, wodurch kein Licht mehr (in den vorher vorhandenen Zwischenräumen) verloren geht. Dadurch und durch die Tatsache, dass die Pixel nun trotz erhöhter Megapixel-Zahl gleich groß geblieben sind, erreicht der Sensor (der auch schon in der 7D und der 550D verwendet wurde) diese ausgezeichnete Leistung bei hohen ISO-Werten. Der Punkt ist ein echtes Killer-Argument, insbesondere da ich auf Veranstaltungen, aber auch privat, sehr oft in Regionen über ISO 1000 fotografiere. Daneben ist die 60D in Sachen Bedienbarkeit einfach ein Fortschritt zur 450D. Sie hat das unglaublich praktische zweite Scrollrad auf der Rückseite der Kamera, bietet diverse Knöpfe zur direkten Anwahl verschiedener Einstellungen und hat ein beleuchtetes Display auf der Oberseite. Daneben bietet sie einen verbesserten Autofokus und eine doppelt so schnelle Serienbildgeschwindigkeit und liegt auf Grund ihres größeren Gehäuses einfach besser in der Hand. Ach ja, und das allerwichtigste *hust hust*: Der Spiegel klackt bei der Auslösung viel satter und kräftiger als bei meiner 450D, welche bloß ein höchst fisteliges “Klick” zustande bringt. Das ist natürlich völlig blödsinnig, bringt aber ungemein viel Spaß.

So, das war’s nun mit meinem Wunschzettel (zumindest im Groben), wie schon gesagt, dies soll keine Aufforderung an irgendwen sein, mir etwas davon zu schenken, sondern bloß eine kleine Erklärung warum man sich als Fotografie-Begeisterter dieses oder jenes wünscht.

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Our latest creation

Gepostet am 28. Jan 2010 | 3 Kommentare

Da ist es also nun, nachdem alle Welt schon Wochen und Monate darüber spekuliert hat: Das Apple iPad. Ein Tablet-”Computer” mit knapp 10″ großem Touchscreen, 16-64GB Speicher und einer CPU mit genug Leistung, um (fast-)HD-Videos flüssig wiederzugeben. Dazu das aus dem iPhone bekannte Betriebssystem inklusive aller Späße wie Bewegungssensoren, Mutlitouch-Gesten etc.

Die Idee, ein nicht zu großes, einfach zu bedienendes Gerät zu haben, mit dem man Filme ansehen, ebooks lesen, Mails schreiben und im Internet surfen kann ist ziemlich klasse, und das ganze dann auch noch gepaart mit der wirklich intuitiven und kinderleichten Steuerung des iPhones lässt auf ein wirklich geniales Gadget hoffen.

Ich werd’s mir aber trotzdem nicht kaufen. Warum? Nun, zum einen der Preis: Mit knapp 500 USD startet das iPad zwar in Apple-untypisch niedrigen Preisregionen, will man aber das ganze Potential des Gerätes nutzen, so muss man eigentlich zur größten Version (64GB Speicher) mit 3G greifen, und dann ist man bei stolzen 830 USD. Warum die größte Version und mit UMTS? Erstens, wenn ich ein Teil mit so großem Bildschirm mit mir rumtrage, dann will ich auch eine ordentliche Sammlung Videos dabeihaben – da sind 64GB eigentlich eh schon zu wenig, das reicht in HD-Auflösung ja nichtmal für eine Staffel der neusten TV-Serie. Zweitens, wenn ich meine Literatur (und ich hoffe, dass da zu den bisher verfügbaren Büchern auch noch Zeitschriften und Zeitungen dazukommen) schon digital lese, dann will ich auch immer und überall Zugriff auf die neusten und aktuellsten Titel haben. Wenn ich mir erst ein WLAN zum Downloaden der heutigen Zeitung suchen muss, kann ich auch gleich zum Kiosk gehen. Also, die größte, beste, tollste Version, drunter macht’s keinen Sinn. Was aber kriege ich für meine 800 USD? Ein Gerät, dass ungefähr so groß und schwer ist wie ein Netbook, ungefähr das doppelte kostet und nichtmals die Hälfte der Anschluss- und Erweiterungsfähigkeit eines Netbooks bietet.

Damit wären wir beim zweiten Grund, weshalb ich es nicht kaufen werde (und einer Sache, die mich auch beim iPhone desöfteren aufregt). Die mangelnde Ausstattung, was Schnittstellen angeht: USB-Sticks, Speicherkarten, Digitalkamera oder eine externe Festplatte anschließen und schnell meine Daten und Bilder sichern? Nix da, und wenn dann nur mit kostenpflichtigem Zubehör. Diese Daten dann (via USB-Stick, Festplatte, Speicherkarte etc.) an Andere weitergeben? Dürfte wie beim iPhone Fehlanzeige sein. Stattdessen brauche ich immer einen extra Computer, um das iPad mit neuen Daten zu versorgen (oder ich kaufe sie online im iTunes/iBook-Store, das geht aber natürlich nur mit Musik, Apps und Büchern).

Letzteres ist auch der Grund, weshalb das iPad in meinen Augen auch nicht wirklich als “Computer for the masses” für Oma und Opa geeignet ist. Ein Webbrowser, der einen signifikanten Teil der Seiten im Internet mangels Flash nicht richtig darstellen kann, die fehlende Möglichkeit, eigene Dateien (z.B. Bilder) ordentlich zu verwalten sowie diverse andere Einschränkungen dürften bei dieser Zielgruppe wohl eher zu Frustration als einem “Aha”-Erlebnis führen.

Würde das Ding in der größten Ausstattung die Hälfte kosten, oder böte es zumindest ab Werk eine Anschlussmöglichkeit für USB-Massenspeicher und SD-Karten sowie einen ordentlichen Dateimanager dafür, so käme ich wirklich in allergrößte Versuchung. Aber so kaufe ich lieber ein Netbook – auf dem kann ich auch lesen und Videos schauen, der Akku hält auch ordentlich lange und ich kann zumindest unterwegs Date(ie)n austauschen.

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Google Apps und Windows 7

Gepostet am 27. Okt 2009 | Keine Kommentare

Mehr von der Computer-Front: Nachdem ich schon länger mit dem Gedanken gespielt habe, von meinem (kostenpflichtigen) GMX ProMail-Account zu einem (kostenlosen) GoogleMail-Account zu wechseln, und ich ohnehin schon länger eine eMail-Adresse mit “eigener” Domain haben wollte, habe ich vor ein paar Tagen meine gesamten eMails von GMX zu Google transferiert. Jetzt habe ich in der Tat die prototypische Mailadresse “vorname@nachname” – allerdings nicht .com oder .de, sondern .eu. Es gibt anscheinend doch mehr Leute, die so heißen wie ich, wenn man sich ansieht, wie viele TLDs mit meinem Nachnamen schon vergeben sind.

Da ich GoogleMail erstmal testen wollte, bevor ich mir ein eMail-Konto mit eigener Domain eingerichtet habe, habe ich zunächst einen normalen GoogleMail-Account eingerichtet. Leider funktionierte dabei der von Googlemail angebotene Migrationsservice nicht, so dass ich alle meine xx-tausend eMails in größeren Blöcken manuell per IMAP in Thunderbird rüberschieben musste. Habe zwar den Tip bekommen, dies per imapsync zu machen, aber der Aufwand, das ans Laufen zu kriegen, war mir dann doch etwas hoch. Schon blöd, wenn man keinen Linux/Unix-Rechner zur Hand hat. Nachdem ich dann nach ein paar Tagen festgestellt habe, dass Googlemail mir vom Funktionsumfang sehr zusagt (insbesondere das Web-Interface sowie die Möglichkeit, Push-eMail mit meinem iPhone zu nutzen spielten dabei eine Rolle), beschloss ich dann Google Apps für meine eigene Domain einzurichten.

Ich hatte dabei darauf gehofft, dass es doch problemlos möglich sein müsste, einen bestehenden Googlemail-Account zu einem Google Apps-Account umzuwandeln bzw. zu erweitern. Pustekuchen! Anscheinend sind Googlemail und Google Apps zwei völlig verschiedene Dinge, es wird nichtmals so ein POP-Transfer-Service angeboten, wie man ihn zur Migration von einem anderen Mailprovider zu Googlemail verwenden kann (wenn er denn funktioniert). Also habe ich mir erstmal fluchend meine Domain registriert, die entsprechenden DNS-Einträge für Google Apps gemacht und nach einer Stunde oder so lief das ganze dann auch. Ich wollte mich gerade daran machen, meine eMails wieder Gigabyte-weise per Hand durchs Netz zu schaufeln, als ich über den Tipp stolperte, die IMAP-Migration der Google Apps Professional Edition zu nutzen. Diese lässt sich nämlich in vollem Funktionsumfang 30 Tage lang kostenlos testen (sonst kostet sie 40€ pro Account und Jahr) und bietet eine tadellos funktionierende Möglichkeit, eMails inklusive Ordnerstruktur bzw. Labels von einem IMAP-Server zu Google Apps zu transferieren. Das ganze dauerte bei mir eine Nacht, dann waren alle eMails “drüben” und ich habe die Testphase der Professional Edition wieder abgebrochen.

Seitdem genieße ich den Luxus, jede eMail binnen weniger als einer Minute auf dem Handy zu haben und überdies eine eMail-Adresse zu besitzen, die sich von all den anderen @web.de- und @gmx.net-Adressen angenehm unterscheidet.

Zweiter Teil des Blogposts: Windows 7. Nachdem so ziemlich alle Online- und Offlinemedien unisono davon schwärmten, wie gut, problemlos und vor allem schnell Windows 7 selbst auf älterer Hardware laufe, habe ich gestern in einer spontanen Aktion den Wechsel von Vista Home Premium 32bit auf Windows 7 Home Premium 64bit gemacht. Da Windows 7 auf http://www.windows7fuerstudenten.de/ für nur 35,- Euro angeboten wird (aber, wer hätte das gedacht, nur für Studenten), fiel mir der Kauf nicht so wahnsinnig schwer. Aber Achtung: Es handelt sich bei der dort angebotenen Version um ein Upgrade, nicht um eine Vollversion. D.h. man kann das dort erworbene Windows 7 nur legal nutzen, wenn man auch eine gültige (Voll-)Lizenz von Windows XP oder Vista hat. Was das für praktische Konsequenzen mit sich bringt, will ich hier kurz schildern.

Der Upgrade-Pfad für Windows 7 sieht so aus: Wer eine 32bit-Version von Vista oder XP hat, soll auf eine 32bit-Version von Win7 wechseln. Wer schon eine 64bit -Version hat, auf die 64bit-Version. Ein Wechsel von 32 auf 64bit, wie ich ihn vollzogen habe, ist wohl nicht geplant. Da ich aber auf jeden Fall die 64bit-Versio haben wollte, allein schon, um endlich meine gesamten 4GB RAM nutzen zu können, waren mir Microsofts Vorstellungen, wie ich upzudaten hätte, relativ egal. Ich habe mir also die 64bit-Version geholt, und war nach dem Download (den man übrigens nur ein mal tätigen kann, außer man erkauft sich für ein paar Euro extra die Möglichkeit, das System für zwei Jahre beliebig oft herunterzuladen) etwas perplex, als ich mit dem Ordnerinhalt der Win7-Installations-CD konfrontiert wurde. Dies enthält nämlich (logischerweise) nur eine 64bit-Version des Installationsprogramms, was sich aber unter meinem 32bit-Vista nicht starten ließ. Was für den Nutzer äußerst ärgerlich ist, ist für MS nur logisch: Da man nur von einem 64bit-Vista oder -XP auf ein 64bit-Win7 updaten soll, brauchts auch nur ein 64bit-Installationsprogramm. Also musste ich mir aus dem Netz erstmal eine Anleitung besorgen, wie man aus dem Disk-Inhalt, den ich auf Platte hatte (und bei dem es sich unpraktischerweise nicht einfach um ein ISO-Image handelte), eine bootfähige Win7-DVD macht. Der Inhalt ist nämlich, wenngleich es nur ein Update ist, komplett identisch mit einer Vollversions-DVD von Windows 7.

Nachdem ich aus den heruntergeladenen Datein mittels ImgBurn (übrigens ein unglaublich praktisches Programm, noch dazu kostenlos) eine bootfähige DVD erstellt hatte, wollte ich die Installation also angehen. Doch was passierte dann? Beim Starten des Rechners von der DVD bekam ich die lapidare Fehlermeldung “Cannot boot from CDROM. Error 05.” und mein gutes altes Vista fuhr von Platte hoch. Also wieder mal gegoogelt und herausgefunden, dass es mit älteren Mainboards von MSI und AsRock wohl öfter dieses Problem gäbe, da der Bootsektor der Win7-DVD mit diesen inkompatibel ist. Nun ist mein Mainboard weder alt noch von MSI oder AsRock (sondern von Asus), aber was solls. Abhilfe schafft das Erstellen einer Windows7-DVD, bei welcher man den Bootsektor durch einen anderen, z.B. von einer Vista- oder XP-DVD oder dergleichen ersetzt. Dabei ist es auch wurscht, ob es sich um eine 64bit oder 32bit-Version handelt, es geht alles. Also fluchs die nächste DVD mit anderem Bootsektor gebrannt, und siehe da, die Installation startet. Im Laufe der Installation kann man auch bequem die Festplatte (um-)partitionieren bzw. einzelne Partitionen formatieren, und dann geht das Kopieren der Windows-7-Dateien auch schon ohne weiteres Nachfragen los.

Die Installation ging ersten recht flott (würde mal schätzen so 20 Minuten) und zweitens völlig selbständig. Ich wurde weder nach irgendwelchen Treibern, noch nach einer Netzwerkkonfiguration oder der Auswahl bestimmter Komponenten gefragt. Nach einer guten Viertelstunde war die erste Frage von Win7, mit welchem der verfügbaren Drahtlosnetzwerke ich mich verbinden wollte, und wie denn bitte das Passwort für das gewählte Netzwerk sei. Dann wurde nochmal etwas weiterinstalliert, und nach ein oder zwei Neustarts saß ich vor einem arbeitsbereiten System, welches im Hintergrund noch die Treiber für meinen Laserdrucker und meine WebCam runterlud und installierte. Ich war online, alle Hardware (wie Soundkarte, Tintenstrahl- und Laserdrucker oder Webcam) funktionierte, und das System fühlte sich deutlich weniger träge und zäh an als Vista. Weiterer Pluspunkt: Es nervt nicht dauernd mit Fragen, ob diese Programm wirklich installiert oder jene Datei tatsächlich verschoben werden soll. Gerade beim Sortieren des Startmenüs wirklich angenehm, das hat mich bei Vista regelmäßig in den Wahnsinn getrieben.

Die Installation der restlichen Software wie Firefox, Thunderbird, Office etc. ging problemlos und schnell, und die 64bit-Versionen von Adobe Lightroom und Photoshop machen einen wesentlich flotteren Eindruck (zumindest beim Starten) als vorher mit 32bit unter Vista. Soweit alles gut.

Was bietet Windows 7 sonst? Das auffälligste ist die neue Taskbar, bei welcher Programme jetzt nur noch mit ihrem Icon dargestellt werden, und wo nicht mehr zwischen Verknüpfung zum Starten des Programms und dem Symbol des gerade geöffneten Fensters unterschieden wird. Man hat also z.B. nur noch ein Firefox-Symbol in der Taskbar. Klickt man darauf, wenn Firefox noch nicht geöffnet ist, so wird er gestartet. Klickt man darauf, während Firefox schon läuft, so holt man das Firefox-Fenster in den Vordergrund. Hat man mehrere FF-Fenster offen, kriegt man eine Miniaturansicht aller Fenster, indem man den Mauszeiger kurz über dem Firefox-Icon verweilen lässt und kann dann gezielt das gewünschte Fenster nach vorne holen. Das ganze erinnert somit an Apples Dock, ist aber noch etwas vielseitiger und – meiner Meinung nach – beim Arbeiten mit mehreren Fenstern eines Programms noch etwas besser durchdacht als das Dock von MacOS.

Eine weitere Neuerung sind die sogenannten Bibliotheken. Das sind virtuelle Ordner, welche den Inhalt beliebig vieler echter Ordner sozusagen “unter einem Dach” anzeigen. Wenn man z.B. seine Fotos in verschiedenen Ordnern über die ganze Festplatte verstreut gespeichert hat (oder sogar auf verschiedenen Festplatten), kann man diese ganzen Ordner der Bibliothek ‘Bilder’ hinzufügen und muss sich von da an nicht mehr durch alle Ordner hangeln, wenn man ein bestimmtes Bild sucht. Kein gerade revolutionäres Feature, aber dennoch sehr praktisch.

Für mich persönlich sind der ‘gefühlte’ Geschwindigkeitsvorteil sowie das seltener durch Sicherheitsfragen unterbrochene Arbeiten neben dem Upgrade auf ein 64bit-System die wichtigsten Gründe für den Wechsel, die anderen Sachen sind alle nett und schön zu haben, aber sicher kein Muss. Aber es ist ja auch so immer wieder schön, was neues auszuprobieren und eine schöne neue bunte Oberfläche zu haben.

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