Junge Eltern…
..haben ja kein anderes Thema als ihren Nachwuchs, und so gibt es auch heute, am Vorabend meiner letzten Magisterprüfung, mal wieder visuellen Nachschlag in Form eines Fotos von unserem “Großen”. Zwar geht bei mir ab nächster Woche dann das Lernen für’s Staatsexamen los, ich hoffe aber, dann wieder ein wenig mehr Zeit für die Fotografie (auch anderer Dinge) und das Blog zu haben.
MehrNewsflash
Nach längerer Abwesenheit mal wieder ein paar Neuigkeiten, die sich so oder so vermutlich eh schon rumgesprochen haben…
Zuerst die ‘Basics’:
- Wir sind seit gut einem Monat verheiratet, wenn auch “nur” standesamtlich. Die kirchliche Hochzeit mit großem Fest und allem kommt voraussichtlich im Mai 2012, weil meine liebste Gattin dann – und das ist ein Zitat von ihr – “wieder in ein Kleid passt”. Was ist da los?! Nun…
- Wir kriegen Nachwuchs. Nein, nicht noch mehr Katzen, sondern echten Nachwuchs. Ein kleines Menschlein. Und weil so ein Menschlein den Bauch der werdenden Mutter etwas wachsen lässt (der werdende Vater kämpft seit zwei Monaten mit regelmäßigem Joggen dagegen an), ist das mit dem Hochzeitskleid gerade etwas schwierig. Mutter und Kind sind aber wohlauf, und wir freuen uns schon, Ende April den kleinen Schreihals im Hause zu haben. Es wird übrigens ein “er”.
- Meine Magisterarbeit wächst und gedeiht. Es geht nicht wirklich so schnell voran, wie ich das gerne hätte, aber es geht – und das ist doch die Hauptsache. Prüfer für meine Nebenfächer habe ich auch gefunden, von daher läuft im Bereich M.A. alles.
- Zum Staatsexamen werde ich mich in der kommenden Woche anmelden, bis auf ein Anerkennungsschreiben für meine Magister-Zwischenprüfung habe ich da auch alle Unterlagen beisammen. Wie üblich ist der Vorlauf riesig, so dass die Prüfungen erst im Herbst bis Ende des Jahres stattfinden. Viel Zeit, die man mit lernen verbringen kann…
- Zum Fotografieren komme ich in letzter Zeit fast gar nicht, es hat nichtmals für ein paar schöne Winterfotos gereicht (und das bei so viel Schnee!). Vielleicht geht da demnächst mal ein bisschen mehr…
- Die Katzen sind groß und fett geworden, und die eine liegt grade schnurrend vor mir (halb auf der Tastatur) und will gestreichelt werden. Diese verwöhnten Biester!
So, das wars erstmal an Neuigkeiten, mangels aktueller Fotos müsst ihr euch mit einem Bild aus der “Konserve” vom Urlaub im Oktober zufriedengeben. Aber bei dem tristen grauen Wetter ist ein bisschen Farbe ja vielleicht auch ganz nett!
MehrDa war es nur noch eins…
Mittlerweile sind drei von vier mündlichen Prüfungen geschafft, und ich habe mich durch den oben zu sehenden Stapel Literatur durchgewühlt. Interessant wäre noch der Vermerk, dass die Prüfung, für die ich am wenigsten gelernt habe, am besten ausgefallen ist. Wären da nicht die leidigen Gebiete der Syntax und Morphologie, könnte ich mir vielleicht doch eine Karriere in der Sprachwissenschaft vorstellen. ;-) Naja, nun heißt es erstmal Konzentration auf die vorerst letzte Prüfung in allgemeiner Pädagogik, außerdem steht in knapp zwei Wochen ja auch noch ein Umzug an. Gibt es übrigens niemand, der meine wirklich schöne und zentral gelegene alte Wohnung mieten will?! Ich hätte die gerne so schnell wie möglich los…
MehrWhat’s happening
Keine drei Wochen vor der schriftlichen Prüfung in Psychologie schaffe ich es tatsächlich, mehr oder weniger konzentriert zu lernen, und mit etwas Glück komme ich auch einmal durch den ganzen Stoff durch – also fast optimale Voraussetzungen für’s Staatsexamen. Bisher bestätigt sich die Meinung, die ich schon geraume Zeit über Didaktiker und Pädagogen an der Uni habe: 1. Alle schreiben das selbe (Motivation, aktive Beteiligung, Authentizität, bla, bla bla). 2. Seit Neunzehnhundertdrölfundsiebzig hat sich offensichtlich nichts mehr in dieser “Wissenschaft” verändert und es hat seitdem wohl auch niemand etwas nennenswertes neues herausgefunden (von daher wäre wohl der Begriff “Wissen-schaffte” angebrachter). 3. Die Modelle und Theorien, die man dort präsentiert bekommt, sind teilweise erschütternd primitiv. Aber was soll’s, in drei Wochen ist das schlimmste (hoffentlich) vorbei und ich kann mich voll und ganz der allgemeinen und – wait for it – Schulpädagogik widmen, worin auch noch je eine mündliche Prüfung ansteht. Dazwischen muss ich dann noch irgendwann englische Grammatik (never knew there was any) und germanistischen Linguistik widmen, und dann ist der erst Schwung Prüfungen auch schon vorbei. Dabei fällt mir ein, ich müsste mir auch noch einen Betreuer und ein Thema für meine Magister- und Zulassungsarbeit suchen… hach ja.
Daneben habe ich die Tage ein bisschen mit meinem Reflex- bzw. Durchlichtschirm rumexperimentiert und festgestellt, dass mir die Verwendung als Reflexschirm wider Erwarten fast besser gefällt als die Durchlichtvariante. Das Licht wird zwar nicht ganz so weich, hat aber ein bisschen mehr “Biss”, außerdem geht weniger Blitzleistung verloren. Ansonsten hat’s mich die letzten Tage tierisch aufgeregt, dass mittags immer fantastisches Wetter mit Sonnenschein war, die Sonne aber mit konstanter Boshaftigkeit gegen halb drei hinter dicken Wolken verschwand, so dass es nicht einmal für ein paar schöne Bilder von München im Schnee gereicht hat. Heute war dann den ganzen Tag Dauerregen angesagt, so dass fast der komplette Schnee geschmolzen ist und nur ein trauriger schwarzer Rest am Straßenrand übriggeblieben ist. Kann doch nicht wahr sein…
MehrGood times
Puuuuuh, die schlechten Zeiten wurden zu guten Zeiten: Meine Kamera wurde auf Kulanz repariert (war in der Tat der Verschluss) und ich konnte sie heute wieder abholen. Sonst nix neues, verbringe meine Tage mit lernen (*hust*) und Facharbeit meines Bruders lesen, dazwischen pendel ich ein bisschen zwischen Wohnung, Uni und Kaufhof. Habe ziemlich günstig ein paar reduzierte Leichtwanderschuhe und Wanderstöcke ergattern können, erstere kamen dann beim heutigen “Schneechaos” in München gleich zum Einsatz.
Ich hoffe mal, dass jetzt irgendwann endlich die Sonne rauskommt und wir noch einen schönen (=klaren, sonnigen, schweinekalten und schneereichen) Winter kriegen, damit ich mal ein paar schöne Winterfotos machen kann. Dieses seit Wochen anhaltende Grau-in-Grau macht einen wirklich depressiv, wenngleich es zum Lernen natürlich besser geeignet ist als schönes Sommerwetter, welches zum Biergarten lockt.
In Sachen Uni weiß ich jetzt bei zwei von vier Prüfungen, bei wem ich sie ablegen werde, die dritte erfahre ich morgen. Dann kann ich noch auf die Termine warten (eine wird im April, zwei im Mai bzw. Juni sein und die vierte irgendwann dazwischen) und mir dann einen Schlachtplan erstellen, was ich wann lernen muss. Wobei ich vor Englisch (Grammar!) und Deutsch (Linguistik) keinen großen Bammel habe und auch in Schul- bzw. allgemeiner Pädagogik relativ zuversichtlich bin (in mündlichen Prüfungen komme ich ja ohnehin meistens ganz gut weg), aber die schriftliche Prüfung in Psychologie Mitte Februar bereitet mir doch leichte Kopfschmerzen. Das Problem daran ist, dass ich den größten Teil des Stoffes noch nie gehört habe, mir also alles quasi ab ovo aneignen muss. Dazu kommt dann noch die Vorliebe der Psychologen, nicht nur Modelle und ihre Anwendungsmöglichkeiten, sondern insbesondere auch mehr oder weniger berühmte Studien sowie dazugehörige Namen und Daten abzufragen. Das ist mal wirklich nützliches Wissen… aber irgendwie werd ich auch das überstehen.
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